Der Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) stellt eine immer grössere Herausforderung dar. Die Europäische Union (EU) hat bereits Richtlinien für die EU-Mitgliedsstaaten erstellt. Die deutsche Bundesregierung kommt dieser Richtlinie mit dem KRITIS Dachgesetz nach, welches sich aktuell (Stand Februar 2025) noch in der Ausarbeitung befindet.
Produktbereiche für kritische Infrastrukturen
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Die 8 Hauptbereiche in KRITIS (kritische Infrastrukturen) ergeben sich aus der Notwendigkeit, jene Sektoren zu schützen, die für das Funktionieren des Gemeinwesens unverzichtbar sind. Der Ausfall oder eine Beeinträchtigung dieser Bereiche hätte schwerwiegende Folgen für die öffentliche Sicherheit, die Versorgung der Bevölkerung und das gesellschaftliche Leben.
Das KRITIS-Dachgesetz richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen und gilt, wenn bestimmte Schwellenwerte wie Größe, Leistung und Versorgungsbedeutung überschritten werden. Ein Ausfall muss erhebliche Auswirkungen auf die Allgemeinheit haben.
KRITIS-Betreiber gehören einem der definierten KRITIS-Sektoren an, beispielsweise Energie, Wasser, Gesundheit, IT oder Verkehr. Ihre Dienstleistungen müssen für mindestens 500.000 Menschen relevant sein. Ziel ist es, gravierende Ausfälle und Störungen zu verhindern und so die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Das KRITIS-Dachgesetz schreibt umfassende Sicherheitsmaßnahmen in vier Bereichen vor: physischen Schutz, organisatorische Maßnahmen, technische Schutzmaßnahmen sowie Notfallmanagement.
Zum physischen Schutz gehören Zäune, Tore, Barrieren und Zutrittskontrollen, um unbefugten Zugang zu verhindern. Organisatorische Maßnahmen umfassen die klare Festlegung von Zuständigkeiten, regelmäßige Schulungen und die Entwicklung von Sicherheitskonzepten.
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